Das Suldner Strassenfest, der Höhepunkt des Suldner Sommers!

17. August 2007

verregnetes Strassenfest 2007...die Hoffnung stirbt zuletzt, aber als gegen 15.00 Uhr die ersten Sonnenstrahlen den bis dahin regenverhangenen Himmel durchstiessen, war die Stimmung bei den Veranstaltern bereits geknickt. Das Rahmenprogramm war auf ein Minimum zusammengeschrumpft und natürlich machte das Wetter bis dahin nicht wirklich Lust auf eine Besuch des 5. Suldner Strassenfests. Um so mehr mag es verwundern, dass mit der Sonne auch die Besucher wieder stattlich zunahmen. Zwar wurden nicht die Zahlen vergangener Jahre erreicht, aber ab un zu hatte man wirklich das Gefühl, die Strassen wären wieder voll. Das war dann doch noch verdienter Lohn für die Mühen der Freiwilligen Feuerwehr Sulden rund um den Kommandanten Hubert Paulmichl und dem "Cheforganisator" Mattivi Ramon. Selbst prominente Gäste wie Landesrat Florian Mussner wurden unter den vielen Gästen ausgemacht. Besonders erfreulich war der Besuch zahlreicher "Winterstammgäste", die sich das Strassenfest anschauen wollten. Schade dass es gerade diesmal etwas "ins Wasser fallen" sollte.Aber wie gesagt, gegen 15.00 Uhr kam plötzlich die Sonne raus und der Regen schien vergessen. Das Weisse Kreuz von Sulden demonstrierte verschiede Rettungseinsätze, die "Goaslschnöller" aus Prad hatten sich auch nicht vom Regen beeindrucken lassen und führten sehr zur Freude der Zaungäste ihre Kunststücke vor und liesen es richtig krachen.Auch die Suldner Bergrettung hatte eine tolle Attraktion aufgebaut. Prader GoaslschnöllerAuf einem Drahtseil konnte man sich von der einen Seite auf die andere Talseite "schiessen" lassen. Sicher auf Laufrollen überquerte man in luftiger Höhe den Suldenbach. Sehr viel Zuspruch hatte auch heuer wieder die Holzdrechslerei von Eberhard Reinstadler. Dort konnte man direkt mitansehen, wie aus einem Holzklotz eine elegante Holzschale wurde. Eine der größten Anstrengungen hat es wohl am Stand der Rettungshunde gegeben. 2 große Schweine wurden dort bereits am Vortag aufgestellt und die ganze Nacht hindurch "betreut". Den Brätern stand die Anstrengung ins Gesicht geschreiben. Braulio wirkt aber auch bei solchen Anstrengungen wahre Wunder.Dank der Sonne konnte auch das beliebte Bobbycar-Rennen von der Skischule Sulden durchgeführt werden. Den Kindern hat es wieder riesen Spass gemacht und beim Finale fanden sich sehr viele Schaulustige ein. Die Kinder freuten sich auch über den einmaligen Streichelzoo des Alpakahofes. Selbst ein Rentier konnte bewundert werden. Die angekündigte Hüpfburg viel dem Wetter zum Opfer, aber ein großes Seiltrampolin erfreute doch viele der Kinder. So ist das Strassenfest dann doch nicht ganz ins Wasser gefallen und es hat doch wieder sehr viele erfreut. ...molto cottoBleibt die Hoffnung, dass im nächsten Jahr das Wetter wieder günstiger ausfällt und die Veranstalter sich vom kleinen Rückschlag im heurigen Jahr nicht beeindrucken lassen.

Fotos vom Fest finden Sie hierBitte klicken für Fotoalbum

 

 

©2007 Suldenyeti Redaktion

 

18. August 2006

Volle Strassen!2 Wochen kaltes und verregngetes Wetter an den Tagen zuvor liesen nichts Gutes erhoffen, doch pünktlich um die Mittagszeit zog der Sommer wieder in Sulden ein und sorgte zumindest metereologisch für beste Rahmenbedingungen für die vierte Auflage des Strassenfestes in Sulden. Trotzdem schienen einige der Standbetreiber dem Wetter nicht zu trauen und kamen erst gar nicht. So waren die Reihen der Stände in diesem Jahr etwas schütter anzusehen. Trotzdem säumten wieder Tausende Gäste und Einheimische die Straße zwischen "Payer-Brücke" und dem Hotel Gertraud. Es wurde wieder viel geboten, Kulinarisches aus den Suldner Kochtöpfen, Einmaliges aus den Händen der Handwerker und Künstler, Originelles von den Krämern und Marktlern. Vom Spanferkel, über Knödel, herzhaften Speck und Käse, selbstgemachte Frau Riccardi sapft an!Säfte und Marmeladen und vielem mehr fand man ein reichhaltiges Angebot. Neben dem Shoppen ist natürlich auch das Feiern immer Hoch hinaus mit dem Trampolinein wesentlicher Bestandteil des Festes. Bis in die späten Nachtstunden hörte man lustiges Gelächter und allseits "Prost" und "Gingin", kurz die Besucher haben sich wieder einmal köstlich amüsiert.
Das große Rahmenprogramm der letzten Jahre hat heuer etwas gefehlt, trotzdem waren kleinere Einlagen gekonnt in den Festablauf eingebaut. Der traditionelle Bieranstich, die Musikgruppen, die Goaslschnöller und die abendliche Einlage der Reinhold Messner (in Pappe!) und der Suldenyeti am Stand des Sulden Yeti ClubsAkrobaten Gruppe fanden guten Anklang bei den Besuchern. Die Kinder waren begeistert vom großen Trampolin, dem Bobbycar-Rennen der Skischule Sulden, den Hüpfburgen und durften das "coole" Hairstyling zur Schau tragen. Der Ritt auf dem Stier war ebenso eine Herausforderung, Blick zur Hüpfburgder sich Jung und Alt stellte.
Insgesamt bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass wieder mehr Stände den Weg zum Strassenfest finden werden und dass sich im Programm wieder ein paar Highlights eingebaut werden. Das Strassenfest hat in jedem Fall seinen Platz im Suldner Jahreslauf gefunden und die Bitte klicken für FotoalbumGäste würden das Fehlen sicher sehr missen. Deshalb freuen sich auch schon alle auf eine Neuauflage mit dem 5° Suldner Strassenfest warscheinlich schon im nächsten Jahr.

Fotos vom Fest finden Sie in unserem Fotoalbum!

©2006 Suldenyeti Redaktion

19. August 2005

Es ist eine schöne Tradition geworden, das "Suldner Strassenfest". Was vor drei Jahren als eine "Schnapsidee" an einem trinkfesten Abend geboren wurde und erstmals von Wallnöfer Andreas, Paulmichl Hubert, Reinstadler Markus und dem Suldenyeti organisatorisch umgesetzt wurde, ist mittlerweile eine Institution und ein Highlight des "Suldner Sommers".
Heuer hat die Ferienregion Ortlergebiet unter der Leitung der neuen Direktorin Stefanie Riccardi für die Organisation des Festes verantwortlich gezeichnet.
Das Fest begann am Morgen um 11.00 Uhr mit dem Bieranstich und 30 Liter Freibier. Wie jedes Jahr wurde besonderes Augenmerk auf die Kinderunterhaltung gelegt. Vom Clown Stauni, Hairstyling mit Claudia & Claudia, dem Bobbycar-Rennen mit der Skischule Sulden, Reiten, Streichelzoo, Hüpfburg und Trampolinspringen, Basteln und Malen waren die Kinder wieder begeistert. Erstmals wieder mit dabei waren die Salzburger Strassenmusikanten mit Joe dem Pinselschwinger. Traditionelles "Goaslschnelln" und "Schuahplattln" fehlten auch heuer nicht. Ein Höhepunkt war wieder die Schauübung des Bergrettungsdienstes der Finanzwache, die mit Helikopter und Hundestaffel angerückt waren. Auch die Carabinieri waren wieder mit einem Streifenwagen vor Ort und informierten über den neuen Punkteführerschein. Auch ein "gefahrloser" Alkoholtest konnte gemacht werden, damit man schon vorab wusste, ob man sich überhaupt noch ans Steuer setzen durfte oder nicht. Wer zu tief ins Glasl schaute, der feierte entweder weiter und machte durch bis zum neuen Morgen (im Apresclub gab's wieder die Tequilaparty!) oder nutzte das Festtaxi und entspannte schon auf dem Nachhauseweg.
Das Angebot der über 30 Stände, die die Strasse zwischen Payerbrücke und Hotel Gertraud säumten, war abwechslungsreich. Bei der Brücke war traditionell die Feuerwehr Sulden stationiert, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Gomagoi ein Kegelturnier veranstaltet, und zwar wie von Alters her gekannt auf einer Holzbahn mit den Kegeljungen. Wer alle "Neune" schafft, der spendierte den Kegeljungen in der Regel eine "Aranciata", wenn nicht, durfte er sich auch nicht wundern, wenn die Kegel nicht mehr gefallen waren. Die Suldner Hoteliere hatten Ihre Stände über den ganzen Festbereich verteilt und sorgen für das leibliche Wohl. Natürlich war auch der Bauernstand vertreten, meist mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft, etwa Käse und Speck oder selbstgemachte Marmeladen. Auch die Handwerker zeigten Ihre Kunst; Schuster, Drechsler, Schnitzer, Sattler oder auch Steinmetze waren anzutreffen. Der ortsansässige Eberhard Reinstadler zeigte, wie auf der Drehbank eine Holzschüssel entsteht und faszinierte damit Alt und Jung. Auch Reinstadler Robert zählt seit Jahren zu den rührigen "Künstlern mit Holz" und zeigte zahlreiche seiner Werke. Interessant auch der Stand der "Südtiroler Grönlandexpedition", wo man neben rekordverdächtigen Apfelstrudelkonsum in den Abendstunden auch einen faszinierenden Film der Expedition ansehen konnte. Die Hausfrauen zählen zu den tragenden Säulen des Festes und sorgten immer wieder mit ihren hausgemachten Kuchen und Spezialitäten für Begeisterung unter den Besuchern. Kaffee gab's gleich gegenüber bei der Ferienregion. Urig waren auch die "Sunntakortr", eine Gruppe von Suldner Honoratioren mit der Abgeklärtheit, wie sie nur jemand haben kann, der schon alles für Sulden gegeben hat und der nun anfängt, die "Jungen" ran zu lassen. Am Strassenfest aber, da spielen sie hie und da doch noch die erste Geige und sorgen mit Ihren Vorführungen für Lachkrämpfe. Dieses Jahr haben sie auf die Altweibermühle verzichtet, weil anscheinend in Sulden die schiachn alten Weiber ausgegangen sind. Dafür gab's ein leckeres Spanferkel, das aber in kanz kurzer Zeit ausverkauft war. Gigantisch waren auch heuer wieder die "Jungen Wilden" oder besser die "Iglubauer" vom Iglufest, das Carvingteam & Friends. Sie haben wieder in zahllosen Arbeitsstunden ihre massive Almhütte mitten auf den Dorfplatz gestellt. Die Almhüttn war natürlich der Treffpunkt für "Young People" und zu später Stunde Versammlungspunkt der "Ich geah noch nicht nach Haus - Verfechter". Auch während des Regens war die Hütte ein dankbarer Unterschlupf. Es ist mühselig, alles aufzuzählen, denn das Fest lebte und bebte an allen Ecken und Enden und der Yeti schaffte es irgendwie nicht, überall mit dabei zu sein. Trotzdem kann wer Lust und Zeit Bitte klicken für Fotoalbumhat, sich die gemachten Fotos hier ansehen. Es sind beinahe 300 Fotos geworden, die von den ca. 1000 gemachten jetzt online abrufbar sind. Klicken SIe einfach hier links auf "Fotos" und schon sind Sie mitten im Suldner Strassenfest 2005!

 

Rückblende auf 2004

Pünktlich um 11:00 Uhr wurde pflichtbewusst das Faß Bier angeschlagen und unter den bereits zahreich anwesenden Gästen verteilt. Gegen eine freiwillige Spende, welche für die Anbringung eines "Herrgotts" am neuen Brunnen am Suldner Weiher verwendet wird, konnte sich jeder mit "Freibier" auf die kommenden Stunden einstimmen. 61 Stände waren es schlussendlich, die für die Unterhaltung und das leibliche und seelische Wohl der Gäste sorgten. Die traditionelle Küche der Suldner Hausfrauen und der Suldner Gastronomen, das Kleinhandwerk und die vielen Geschäftstreibenden schafften ein richtiges "Straßengefühl". Die Prader Goaslschnöller und die Naturnser Pichl Bömische boten traditionelles, der Pixner Hanspeter und Richie, sowie die "Pichlbuam" waren zünftig unterwegs. Die Kinder sah man schon fast den ganzen Tag nicht mehr, denn die waren entweder auf der Hüpfburg, auf einem Pferd oder auf einem "Bobbycar der Skischule Sulden unterwegs, ...wenn sie sich nicht gerade die Haare färben liesen, das Gesicht schminken oder am Flohmarkt ihre Habseeligkeiten an den Kunden zu bringen versuchten. Kurzum, es war kein Platz für Langeweile.
Als gegen 15.00 Uhr Helikopterlärm aufkam, wußten alle, die Finanzwache hält wieder ihre Vorführung. Die gezeigte Rettung am Seil, Aufnahme von Rettungshunden, Bergung am Seil und tolle Flugmanöver zogen sich fast über 40 Minuten hin. Doch lange musste niemand auf den nächsten Höhepunkt warten. Die Akrobatenstaffel der Sportgruppe Fallschirmspringer Bozen zeigte bereits gegen 16.00 Uhr ihr Programm. Zwar konnte nicht die geplante Höhe erreicht werden (4.000 mt), aber die atemberaubende Geschwindigkeit hat doch die meisten überrascht.
Auch die "Altherren" rund um die Skifahrer und Sonntagskorter haben wieder köstlich zum Rahmenprogramm beigetragen. Aus alten Frauen (Weibern) Junge zu machen, kommt eben immer wieder an.
Eine Leistung ganz besonderer Art erbrachten die "Fragls" oder besser bekannt als "CTS & Friends" (man denke an das Mongolenfest im Winter). Eine richtige Almhütte mit Balkon und allem Drum und Dran (Sennerein wurde keine gesehen, um ehrlich zu sein!) wurde in tagelanger Schwerstarbeit aufgestellt und zum Anziehungspunkt vor allem in den Abendstunden. Die Suldner Jugend lebt, ja sie lebt nocht (um es mit dem Holzmichl zu halten)!
Die Hütte kann übrigens derzeit noch bewundert werden und vielleicht sehen Sie sie wieder im Winter, irgendwo?!
Einhellig konnte man den Wunsch hören, man möge wieder ein Straßenfest organisieren. Vielleicht dauert es diesmal länger als ein Jahr, aber nichts genaues weiß man nicht!

Rückblende auf 2003


Es war ein tolles Fest!
Mit weit über 1000 Besuchern hatte keiner gerechnet und so war der einzige Wehrmutstropfen, daß man viele der einheimischen Köstlichkeiten einfach schon ausverkauft hatte.

Strahlende Kinderaugen, zufriedene Gesichter und gegen Abend hin auch so manche Weinseele zeugen von einem gelungenen Fest, einem wirklichen Straßenfest, wie es Sulden bis dato nicht erlebt hat. Zwischen Payerbrücke und Hotel Bambi fanden 43 Stände und Attraktionen Platz und boten ein gutes Bild von Sulden. Umrahmt von zahlreichen Darbietungen, wie z.B. einer alten Dreschmaschine, die von unseren Suldner Honoratioren tadlelos hergerichte wurde und als "Altweibermühle" umfunktioniert wurde, wurde wirklich volles Programm geboten. Selbst die Bergwachtgruppe der Finanzwache trug mit Ihrer Schauhübung am Helikopter (siehe Fotos) dazu bei, daß nicht einmal Langeweile aufkam.

Die muskialische Umrahmung war perfekt. Das Adriaduo sorgte für zünftige Unterhaltung, die Wurzelmusik begeisterte die Menge und die Salzburger Straßenmusikanten machten Stimmung. Die Suldner Bevölkerung nahm das Fest auch zu Anlass, Ihrem Altpfarrer zum Erhalt des Verdienstkreuzes des Landes Tirols zu gratulieren und dankte für die jahrelange Betreuung.

Hier können Sie das ganze Fest und die Tequillaparty danach nochmal Revue passieren, wir haben über 200 Fotos für Sie in einem eigenen Fotoalbum zusammengestellt. Hier klicken!

 

Fotos vom Fest

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